Improtheater

DRAMAlight —
Improvisation, die bleibt
Facettenreich wie das Leben. Magisch wie der Moment.
Seit über 30 Jahren bringt DRAMAlight professionelles Improvisationstheater auf die Bühne – berührend, mitreißend, erfrischend anders. Unsere Spieler:innen sind Schauspieler:innen, Musiker:innen, Regisseur:innen – und machen jede Show zu einem einzigartigen Erlebnis voller Poesie, Humor und Tiefe.
Ob stille Gänsehaut oder lautes Lachen: Unsere Szenen entstehen live – aus dem Augenblick, aus dem Publikum, aus purer Spiellust. Komm vorbei. Lass dich überraschen.
Zeitlos. Echt. Faszinierend.
Unsere Angebote
Impro-Shows
Alles ist möglich.
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Magisch wie auf der Bühne —
jetzt selbst erleben!
FAQ — Rund ums Improvisieren
Die Idee des heutigen Improvisationstheaters ist es, ohne vorgefertigten Text, ohne Absprache und ohne Regieanweisung auf die Bühne zu gehen, um Theater zu spielen. Im Grunde ähnelt das Improvisationstheater dem Fußball: Wohl niemand käme auf die Idee, den Weg des Balls im Voraus festzulegen. Vielmehr nimmt das Spiel nach dem Anpfiff seinen unvorhersehbaren Gang. Genauso ist es beim Improvisationstheater: Niemand, weder das Publikum noch die Spieler*innen, weiß, wie die spontan begonnene Geschichte enden wird oder wohin der erste Gedanke sie führt.
In den 1950er Jahren entwickelte Keith Johnstone am Royal Court Theatre in London neue Improvisationsformen, basierend auf klassischen Schauspielübungen. Sie sollten die Kreativität von Schauspielerinnen und Autorinnen fördern – inspiriert vom Gedanken, das Gegenteil traditioneller Lehrmethoden zu tun. Daraus entstand die erste englische Improgruppe „Theatre Machine“, mit der Johnstone ab Ende der 60er weltweit tourte.
Unabhängig davon experimentierten ab 1955 Studierende der Universität Chicago mit improvisierten Szenarien, um die Commedia dell’Arte neu zu beleben. Daraus entstand „The Compass“, aus der später die bis heute bestehende Gruppe „Second City“ hervorging. Viele Mitglieder, etwa die Belushi-Brüder, machten später Karriere in Hollywood.
So spontan Improtheater wirkt, so vielfältig sind seine Formen – von wilden Szenen bis zu klar strukturierten Formaten. Ursprünglich war Impro ein freies Spiel ohne feste Regeln. Mit der Zeit entstanden verschiedene Stile, die kreative Freiheit mit festen Rahmen verbinden. Kurzformen bestehen aus wenigen Minuten langen Szenen, oft als unterhaltsame „Nummernrevue“. Beim Theatersport treten zwei Teams in Disziplinen gegeneinander an – das Publikum entscheidet. Langformen dauern 15 bis 20 Minuten oder länger und erzählen komplexere Geschichten, etwa beim Harold, einer Collage verknüpfter Szenen. Weitere Formate sind improvisierte Theater-Soaps mit festen Figuren oder Stücke mit einerm **Regisseurin**, der*die live eingreift.
• Viola Spolin | Improvisationstechniken für Pädagogik, Therapie und Theater. | Verlag Junfermann Paderborn. 1997 (5. Auflage)
• Keith Johnstone | Improvisation und Theater. | Alexander Verlag Berlin. 1997
• Keith Johnstone | Theaterspiele. Spontaneität, Improvisation und Theatersport. | Alexander Verlag Berlin. 1998
• Doug Nunn | Show ab! | Buschfunk/ Impuls-Theater-Verlag. 1999
• Randy Dixon | Im Moment. | Buschfunk-Medien. 2000
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